Versteckte Funktionen in iOS 6.0

 

 

 

 

 

 

 

iOS 6 bringt genügend Neuerungen.
Manche sind sofort auf den ersten Blick ersichtlich, andere sind dagegen gut versteckt.

Apple hat mit iOS 6 mehr als 200 neue Funktionen versprochen. Auf der Keynote zum iPhone 5 wurden manche davon prominent vorgestellt. Wir haben uns auf die Suche nach weiteren Neuheiten gemacht, die nicht so spektakulär wie der Fly-over-Modus in Apple Maps sind, aber das alltägliche Nutzen eines iPhone oder iPad deutlich erleichtern.

Getrennte Signaturen für unterschiedliche E-Mail-Konten

Besonders hilfreich ist diese Funktion für diejenigen, die das iPhone dienstlich und privat verwenden. Ab iOS 6 gibt es eine Möglichkeit, für jedes Mail-Konto eine gesonderte Signatur einzutragen. Dafür wählt man unter den allgemeinen Einstellungen die Option „Mail, Kontakte und Kalender“. Im Einstellungsblock „Mail“ tippt man auf den Reiter  „Signatur“. Darauf erscheint ein neuer Eintrag „Pro Account“. Ist dieser aktiviert, klappt Mail alle eingetragenen Konten mit den entsprechenden Signaturen auf. Standardmäßig ist in allen Feldern „Von meinem iPhone gesendet“ eingetragen. Nun kann man pro Konto eine personifizierte Unterschrift eintippen.

Umlaute schneller tippen

Eine deutsche Tastatur mit den Umlaut-Tasten hatte Apple bereits in einer der Beta-Versionen von iOS 5 vorgesehen. Aus unerklärlichen Gründen ist diese alternative Belegung aus der endgültigen Fassung des Vorgängers wieder verschwunden. Ab iOS 6 kann man endlich die Umlaute direkt auf der iPhone-Tastatur erscheinen lassen. Dafür klickt man sich in den Systemeinstellungen durch die Reiter “Allgemein“,  ziemlich nach unten „Tastatur > Tastaturen > Deutsch”. Neben der standardmäßigen Tastaturbelegung “QWERTZ” erscheint hier eine neue Option “Deutsch”. Ist sie aktiviert (das sieht man an dem Haken daneben), erscheinen beim Tippen zusätzliche Tasten für Ä, Ö und Ü rechts neben P und L. Wie alle anderen Tastaturbelegungen kann man sie über die Erdkugel-Taste umschalten.

DeutscHes Wörterbuch zum Nachschlagen laden

Was die Lektüre englisch-sprachiger Bücher in iBooks so spannend macht, ist das eingebaute Lexikon zum Nachschlagen unbekannter Wörter. Dafür muss man das betreffende Wort lange antippen und in dem erscheinenden Reiter die Funktion “Nachschlagen” bzw. “Search” wählen. Darauf erscheint die Definition des gesuchten Begriffs aus dem Oxford Dictionary. Die gleiche Funktion gibt es nun für Deutsch, Französisch und Spanisch. Um sie zu aktivieren, tippt man im Text auf ein Wort und danach auf die Option “Nachschlagen”. Das System fragt jetzt, ob man das Lexikon laden möchte. Ist der Ladevorgang abgeschlossen, erscheint die deutsche Definition des gesuchten Worts. Das eingebaute Lexikon funktioniert in Safari und iBooks. In iBooks heißt die Funktion “Definieren”.

Verlinkte Signaturen in MaiL

Ab iOS 6 gibt es zudem die Möglichkeit, “intelligente” Signaturen mit Mailadressen und Weblinks unter eigene Nachrichten zu setzen, wie man sie von Desktop-Rechnern her gewohnt ist. Da solche Eingaben auf dem kleinen iPhone-Bildschirm ziemlich langwierig sind, empfiehlt es sich an dieser Stelle, den entsprechenden Textabschnitt aus einer bereits verschickten Nachricht zu kopieren. Ist der Text mit Verlinkungen in der Zwischenablage gesichert, wechselt man von Mail zu den Systemeinstellungen, Eintrag “Mail, Kontakte und Kalender”. In der ziemlich langen Liste der Optionen tippt man auf den Reiter “Signatur”. Darauf erscheint ein Feld mit Standardunterschrift. Jetzt kann man sie getrost löschen und die herauskopierte Signatur dafür einsetzen.

Mit Lieblingssong aufwachen

Wollte ein iOS-Nutzer mit einem Lieblingssong als Weckersignal vom iPhone geweckt werden, war er früher entweder auf einen ziemlich umständlichen Workflow angewiesen oder musste den Song als Klingelton im iTunes Store kaufen. Ab iOS 6 ist diese Möglichkeit im System eingebaut. Dafür geht man in die Uhr-App, Bereich Wecker, und tippt den Button “Bearbeiten” an. Im erscheinenden Fenster wählt man die Option “Ton”. Da hat man die Auswahl zwischen den systemeigenen Klingeltönen und den Titeln aus der iTunes-Mediathek. Zur gesamten Übersicht gelangt man über den Reiter “Titel wählen”.

Postfächer in Mail sortieren

Hat man in Mail mehr Konten eingetragen, kann man sie jetzt nach ihrer Wichtigkeit oder Häufigkeit im Posteingang sortieren. Dafür tippt man in der rechten oberen Ecke auf den Button “Bearbeiten”. Bei den einzelnen Postfächern werden drei kleine graue Balken angezeigt, dies bedeutet, man kann sie jetzt per Drag-and-Drop bewegen und so eine eigene Reihenfolge der Mail-Ordner festlegen. Bitte beachten Sie: Der Sammelordner “Alle” bleibt immer an der ersten Stelle in der Kontenliste. Er lässt sich nicht bewegen.

Fotos direkt in Mail verschicken

Wollte man bis iOS 5 Inhalte aus Apps verschicken, musste man aus der App heraus die Weiterleiten-Funktion nutzen. Ab der neuen Version ist es möglich, Fotos und Videos direkt in eine neue E-Mail einzusetzen. Dazu muss man länger ins Textfeld der Mail tippen. Der schwarze Balken hat jetzt einen zusätzlichen Eintrag “Foto oder Video einfügen”. Per Tipp darauf gelangt man in die eigene Fotosammlung mit den freigegebenen Fotostream-Ordnern, dem Fotoarchiv sowie der Sammlung aller Aufnahmen mit der iPhone-Kamera und wählt das gewünschte Foto für den Versand aus. Leider lassen sich auf diese Weise nicht mehrere Fotos gleichzeitig auswählen. Mehrere Fotos mit einer E-Mail verschicken, geht natürlich, man muss aber die Fotos einzeln aus der Fotosammlung einfügen.

iCloud-Kalender auf dem iPhone teilen

Diese Funktion war vormals nur den Desktop-Nutzern vorbehalten. Mit iOS 6 kann man eigene Kalender, beispielsweise für die Kollegen, freigeben. In der Übersicht “Alle Kalender” in der gleichnamigen App tippt man auf den Button “Bearbeiten”. Die iCloud-Kalender bieten jetzt die erweiterten Bearbeitungsoptionen wie “Personen hinzufügen” oder “Kalender veröffentlichen”. Diese beiden Funktionen bewirken das Gleiche, nämlich, dass andere Personen die Termine im entsprechenden Kalender einsehen können. Der Unterschied zwischen den beiden Optionen besteht nur in der Bearbeitungsberechtigung: Fügt man dem Kalender eine Person hinzu, kann sie die Termine auch ändern. Ist der Kalender veröffentlicht, muss der Andere ihn erstmal abonnieren. Zudem hat er keine Berechtigung, Änderungen im Kalender vorzunehmen, er kann die Termine nur verfolgen und zur Kenntnis nehmen.

Kontakte nach den Umstieg auf iOS 6 aufräumen

Mit der neuen Version des mobilen Betriebssystems von Apple kommt eine systemweite Integration mit eigenem Facebook-Account. Was in den Apps wie Fotos oder Game Center sinnvoll erscheint, führt zu einem Chaos, beispielsweise in den Kontakten. iOS 6 importiert die Kontaktdaten aller Facebook-Freunde in das eigene Adressbuch. Hat man mehr als fünfzig Freunde auf Facebook, wird es aber schnell unübersichtlich. Zudem sind solche Daten sehr oft recht spärlich: Neben dem Namen und Vornamen der Kontaktperson erscheint nur noch die Facebook-E-Mail-Adresse, eine Telefonnummer oder Anschrift fehlen meist.
Die Kontakte-App lässt sich von solchen unnützen Einträgen schnell entrümpeln, die Einstellung ist jedoch etwas versteckt. Dafür sucht man in den Systemeinstellungen die Facebook-App aus. Klickt man nun auf den Reiter, sieht man hier, welche Apps Zugriff auf die Anwendung mitsamt aller Daten haben. Deaktiviert man hier den Zugriff von Kontakten, verschwinden die Facebook-Freunde aus dem eigenen Adressbuch.

iPod Touch mit iTunes drahtlos synchronisieren

Nachdem man einen iPod Touch auf iOS 6 aktualisiert hat, erscheint das Gerät nicht mehr in der Seitenleiste von iTunes, obwohl die Option „Mit diesem iPod über WLAN synchronisieren“ aktiviert ist.
Viele WLAN-Router können in zwei Frequenzbändern senden (2,4 GHz und 5 GHz). Der iPod Touch versteht sich jedoch nur auf 2,4 GHz, während ein Mac beide Frequenzbänder unterstützt. Ist der iPod mit dem 2,4-GHz-Band verbunden und der Mac mit dem 5-GHz-Band, kommt nach dem Update keine Verbindung zustande. Es genügt, auf dem Mac ein Mal in das 2,4-GHz-WLAN zu wechseln, bis der iPod in iTunes erscheint. Anschließend kann man wieder zum 5-GHz-Band zurück wechseln. Die Synchronisation funktioniert dann auch wieder, wenn beide Geräte unterschiedliche Frequenzen verwenden. Nach dem nächsten Neustart des Mac muss man die Prozedur aber erneut durchführen. Quelle; macwelt.de

 

 

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