apple iPhone 5, Test

 

 

 

 

 

 

Haptik: Das erste was auffällt, wenn man das iPhone 5 in die Hand nimmt: es ist leichter! Das liegt einerseits daran, dass Apple  das Gewicht tatsächlich reduziert hat: Die Rückseite ist nun nicht mehr aus Glas, sondern aus dem wesentlich leichteren Aluminium. Zudem verteilt sich das Gesamtgewicht nun auf eine größere Fläche. Das fühlt sich sofort angenehm und stimmig an. Die Alu-Oberfläche der Rückseite ist im Vergleich zum Glas des Vorgängers mattiert. Die Finger finden dadurch  besseren Halt und das Handy liegt insgesamt gut in der Hand. Außerdem ist das Metall nicht so anfällig für Fingerabdrücke. Trotz des größeren Bildschirms erreicht man sämtliche Bedienelemente mit dem Daumen – wichtig für die Einhandbedienung.

 

Apple zeigt auf seiner Webseite Beispielfotos, die mit dem neuen iPhone 5 aufgenommen sind.
Auf der Webseite www.apple.com/de/iphone/gallery präsentiert Apple Beispielbilder, die mit dem iPhone 5 aufgenommen wurden. Bereits die Fotoqualität des iPhone 4S ist sehr gut, diese ist wohl mit dem iPhone 5 noch besser geworden, auch wenn sich die Auflösung von 8 Megapixel sichnicht gesteigert hat. Dafür bietet die Kamera des iPhone 5 eine Blendenöffnung von f 2.4, einen Hybrid-Infrarot-Filter sowie ein Objektiv aus fünf Elementen und Saphir-Glas. Neu ist ein dynamischer Lowlight-Modus, der bei schwachen Lichtverhältnissen die Bildqualität steigern soll. Dies werden wir in unseren kommenden Tests des iPhone 5 eingehend prüfen.
Längst ist das iPhone eine ernste Alternative zu Kompaktkameras, selbst Profi-Fotografen sind vom iPhone als Kamera angetan. So hat beispielsweise erst vor ein paar Tagen Martin Gommel von dem beliebten Foto-Blog kwerfeldein.de in einem Blogeintrag erklärt, dass er zwölf Monate nur noch das iPhone für Bilder auf der Straße verwenden möchte, die Canon EOS Mark II bleibt dann im Schrank. Selbst ein Kinofilm wurde schon mit dem iPhone gedreht .
Das neue iPhone ist mit einem LTE-Chip ausgestattet. Doch nicht alle künftigen Besitzer werden davon profitieren. Wir verraten Ihnen, in welcher Stadt LTE funktionieren wird.
Was viele schon beim iPad 3 erhofft hatten, wird jetzt Realität. Mit dem neuen iPhone kann man auch in Europa mit LTE-Geschwindigkeit surfen. LTE ist der Nachfolger von UMTS, mit dem theoretisch Datenübertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s möglich sind. In Deutschland ist LTE-Geschwindigkeit aber nur in den Frequenzbereichen von 800 Mhz, 1800 MHz und 2600 MHz möglich. Das iPad 3 unterstützte nur die Frequenzbereiche von 700 MHz und 2100 MHZ. Deshalb hatten europäische Kunden nichts vom LTE-Chip.
Mit dem iPhone 5 ändert sich das. Apple bringt für unterschiedlichen Region drei verschiedene Modelle heraus. Das USA/Kanada-Modell funkt auf dem LTE-Band 4 und 17  bei 700b MHz. Das zweite Modell unterstützt die Frequenzbereiche für Japan. Das dritte Modell A1429 ist für Deutschland interessant. Es unterstützt auch das LTE-Band 3 und nutzt das 1800 MHz-Frequenzband. Dieses Frequenzband wird jedoch momentan nur von der Telekom unterstützt. Vodafone und O2 haben lediglich Anteile am 800er und 2600er MHz-Frequenzband. Das 800 MHz-Frequenzband kommt vorwiegend in den ländlichen Gebieten zum Einsatz, während die Frequenzbänder um 1800 MHz und 2600 MHz für Großstädte gedacht sind. Das LTE-Netz der Telekom in Bonn, Hamburg, Leipzig, München, Köln und Frankfurt funkt bereits im 1,8 GHz-Bereich. Das bedeutet, das wohl nur diejenigen iPhone-Kunden, die in diesen Regionen wohnen, vom LTE-Netz profitieren werden. Vorsicht ist auch für alle diejenigen geboten, die das iPhone 5 in den USA kaufen: Dort erhält man nur das LTE-Modell, welches für die Frequenzbereiche der USA ausgelegt ist.
Apple macht das iPhone 5 leichter, baut im Gegenzug aber einen größeren Bildschirm, einen neuen Dock-Connector und einen LTE-Chip für die Funkübertragung ein. Klingt knifflig, doch dafür ist Apple jetzt besonders stolz auf das iPhone 5, das in Schwarz und Weiß erhältlich ist.
Aluminium und Glas sind die wichtigsten Bestandteile des iPhone 5. Auffällig ist der neue Bildschirm mit einer Auflösung 1136 x 640 Pixel und die Unterseite mit dem neuen Stecker „Lightning“. Doch bei den Farben bleibt Apple beim Gewohnten: Das iPhone 5 gibt es in Schwarz und Weiß.
Zurück zum Bildschirm. Er ist deutlich höher als bisher, diagonal misst er etwas mehr als 10 Zentimeter (4 Zoll). Das Seitenverhältnis ändert sich auf 16:9, so dass Apps erst nach einer Überarbeitung den vollen Bildschirm nutzen können. Apps, die nicht an den neuen Monitor angepasst sind, werden oben und unten mit einem schwarzen Rand angezeigt.

A6-Prozessor mit doppelter Rechenleistung und doppelter Grafikleistung

Der größere Bildschirm braucht natürlich höhere Rechenleistung. Details zum neuen A6-Prozessor wollte Apple nicht nennen, doch Phil Schiller versprach bei der Präsentation des iPhone 5, dass der A6-Chip im Vergleich mit dem A5-Prozessor des iPhone 4S doppelt so schnell rechnet und die doppelte Grafikleistung liefert.

Deutlich überarbeitete Kamera

Nötig ist die höhere Prozessorleistung aber auch für die Kamera. Auf der Rückseite zeichnet sie wie bisher 8 Megapixel pro Bild auf, doch sie kann parallel dazu 1080p HD-Video verarbeiten. Sprich: Während die Videokamera aufzeichnet, kann man einzelne Bilder parallel speichern. Hinzu kommt eine Panoramafunktion, die automatisch bei einem Schwenk des iPhone 5 Einzelbilder aufzeichnet und in einem Panorama-Breitbild speichert.
Hinzu soll eine verbesserte Rauschunterdrückung kommen und eine deutlich bessere Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen. Apple nennt für das Objektiv eine Lichtstärke f von 1/2,4. Geschützt wird das Objektiv von einem Saphirglas.
Auf der Vorderseite sitzt eine Kamera, die bestenfalls Video im Format 720p aufzeichnet. Sie wird für Selbstportraits und Video-Chats („Facetime“) verwendet.

LTE in Deutschland über die Telekom

Apple baut einen universellen LTE-Funk-Chip in das iPhone 5 ein, der alle LTE-Frequenzen rund um den Globus beherrschen soll. In Deutschland wird man sich damit in das LTE-Netz der Telekom einwählen können, in Großbritannien in das Netz von EE (in den USA Sprint, AT&T und Verizon).
Parallel dazu wurde der WLAN-Chip überarbeitet. Das iPhone 5 kann im WLAN-Netz bis zu 150 MBit pro Sekunde übertragen und funkt im Spektrum von 2,4 GHz und 5 GHz.

Batterielaufzeit fast unverändert

Wie von uns erwartet ändert sich die Batterielaufzeit nicht. Apple verspricht 8 Stunden Laufzeit, wenn das iPhone 5 im HSDPA-Modus (3G) oder LTE-Netz arbeitet und bis zu 10 Stunden, wenn man das Telefon ausschließlich im WLAN-Netz nutzt. Liegt das iPhone 5 unbenutzt auf dem Tisch, soll es bis zu 225 Stunden oder 9 Tage und 9 Stunden mit einem vollgeladenen Akku durchhalten.

Überraschung beim Kabel

Auf der Unterseite des iPhone 5 stecken verbesserte Lautsprecher, die laut Apple natürlicher klingen soll als bisher. Im Mobilfunknetz ausgewählter Partner liefern die drei eingebauten Mikrofone eine erheblich bessere Sprachqualität durch detailreichere Mitten.
Doch wirklich neu ist der Dock-Connector „Lightning“, der jetzt nur noch acht sichtbare Kontakte hat. Der bisherige Stecker mit 30 Kontakten hat ausgedient. Apple wird einen Adapter anbieten, mit dem sich 30-Pin-Kabel an den neuen Lightning-Stecker anschließen lassen. Auf den ersten Bilder sieht dieser Adapter aber relativ hoch aus, so dass im Moment nicht klar ist, wie man damit das neue iPhone 5 von oben beispielsweise in die weit verbreiteten Lautsprecher und Soundsysteme einsetzen soll.
Außerdem will Apple die Kopfhörer deutlich verbessert haben. Statt der bisherigen Plastikscheibchen gibt es jetzt kugelförmige Ohreinsätze, die bessere Abschottung gegen Umgebungsgeräuse und höhere Detailtreue bieten sollen. Quelle: macwelt.de
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