Vorteile des physischen mailings

Die neuen Kanäle wie Facebook, Twitter oder YouTube sind in den Medien allgegenwärtig. Da gehen Werbeformen wie das bewährte Mailing fast etwas unter. Doch Unternehmen setzen nach wie vor auf diese hocheffiziente Werbeform. Durch den Boom der elektronischen Medien ist das Mailing sogar zum Premium-Werbemittel avanciert. Denn kein elektronisches Medium ist persönlicher, inspirierender und nachhaltiger als das physische Mailing.

Steigende Online-Nutzung
Social Media, AdWord-Kampagnen, Mobile Marketing – es gibt unzählige neue Medien, die Unternehmen bespielen, um ihre Zielpersonen auf sich und ihre Angebote aufmerksam zu machen. Aus gutem Grund: Es sind jene Plattformen, auf denen sich die Menschen heute aufhalten. Sie verbringen immer mehr Zeit auf sozialen Netzwerken, wenden sich vor einem Kauf hilfesuchend an Google und haben ihr Mobile ständig und überall dabei. Warum nur, fragt sich der Laie, werben dann E-Business-Unternehmen wie Google mit Mailings für ihre Online-Marketing-Angebote?

Vielleicht, …
… weil es die Empfänger überrascht, über diesen Kanal von E-Business-Unternehmen angesprochen zu werden.
… weil das Mailing für Glaubwürdigkeit steht, die der Empfänger schwarz (oder bunt) auf weiss in den Händen hält.
… weil physische Mailings durch die haptische Erfahrung nachhaltiger wirken.
… weil die Chance, dass die Botschaft aufbewahrt wird, bei physischen Mailings grösser ist.
… weil Mailings aufwändiger zu produzieren sind und folglich von grossem Interesse des Anbieters zeugen.
… weil der Erfolg bei physischen Mailings in der Regel grösser ist.

Mailings sind beliebt
Vor Jahren war das elektronische Briefsymbol in der Inbox Anlass zur Freude, heute ist es der physische Brief. Viele Menschen erachten den Gang zum Briefkasten, das Sichten und Öffnen der Post als erfreuliche und anregende Beschäftigung. Briefpost kann man in Ruhe am Tisch bei einer Tasse Kaffee lesen. Eine Situation, in der man empfänglicher ist für Werbebotschaften als auf Plattformen, wo Kontaktpflege und Selbstdarstellung im Vordergrund stehen. Gemäss der Studie «Online-/Offline-Kommunikation» des Siegfried-Vögele-Instituts (SVI) rechnen es die Empfänger den Absendern hoch an, dass sie sich mit Druck, Kuvert und Postversand ordentlich Mühe gegeben haben und danken es mit ihrer Aufmerksamkeit.

Wirkungsstudie belegt hohe Bedeutung des Mailings
Diese positive Einstellung der Konsumenten gegenüber Mailings bestätigt auch unsere Wirkungsstudie aus dem Jahr 2011. So beurteilten 68 Prozent der befragten Privatpersonen ein Unternehmen als seriös, von dem sie physische Werbesendungen erhielten – im Gegensatz zu 27 Prozent bei E-Mail-Werbung. Weiter gaben 58 Prozent an, postalisch versandte Werbesendungen häufiger zu öffnen als elektronische. Nur bei 9 Prozent der Privatpersonen war das Gegenteil der Fall.

Vielseitig einsetzbar
Das Mailing ist also ein erstklassiges Medium, um Wertschätzung auszudrücken und das Image zu stärken. Und natürlich auch, um neue Kunden zu gewinnen, die Beziehung zu bestehenden zu stärken, neue Produkte bekanntzumachen, Kunden zu befragen und schliesslich, um den Absatz anzukurbeln. Die Liste möglicher Einsatzgebiete liesse sich beliebig fortsetzen, denn praktisch jede Art von Botschaft lässt sich mit Mailings wirkungsstark und hirngerecht in Szene setzen (siehe dazu auch den Beitrag «Neue AIDA-Formel für die Kreation von Werbung»). Und so setzen kleine Unternehmen mit geringen Budgets genauso auf diese effiziente Werbeform wie Grossunternehmen wie Google.

Was tun, wenn Mailings floppen?
Selbstverständlich sind auch Mailings nur dann erfolgreich, wenn alles stimmt – von A wie Angebot bis Z wie Zeitpunkt. Wenn der Erfolg ausbleibt, ist deshalb entscheidend, alle Erfolgsparameter zu hinterfragen, um die Gründe dafür zu eruieren:

* Waren Zielgruppe, Zeitpunkt und Medium richtig gewählt?
* War das Angebot für die Zielgruppe relevant und im Vergleich zu anderen Angeboten bezüglich Preis, Leistung und Qualität attraktiv?
* Wurde der Nutzen klar und ohne Umschweife kommuniziert?
* Hat das Mailing verschiedene Sinne angesprochen?
* War die Konkurrenz im gleichen Zeitraum aktiv?
* Könnten andere äussere Einflüsse eine Rolle gespielt haben?
* Hat die Aktion auch negative Reaktionen ausgelöst?
* Handelt es sich beim Response um Bestellungen, um Interessensbekundungen oder um Wettbewerbsteilnahmen?

Bei Interessenten beispielsweise ist die spätere Umwandlungsquote relevant, denn sie zeigt, ob diese auch wirklich am Angebot oder allenfalls nur am Verstärker interessiert waren. Bei Erstbestellern sind das Nachkaufverhalten und die Dauer der Kundenbeziehungen wichtig für die Erfolgsbeurteilung. Quelle: http://directpoint.post.ch

http://gestaltungen.ch/druckangebote/

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