online shop

Neben dem ersten Eindruck zählen auch Usability, Servicezeiten, Versandkosten, Empfehlungen, Marketing und Innovationen.
Der Erfolg eines Onlineshops hängt von zahlreichen Faktoren ab.

1. Der erste Eindruck zählt: Sortiments- und Warenpräsentation

Der erste Eindruck zählt. Die Gestaltung des Sortiments ist in Onlineshops genauso wichtig wie in Offlineshops. Teilen Sie deshalb Ihre Produkte in Kategorien ein. Ansprechende Bilder und Online-Videos unterstützen bei der Produktpräsentation. Beschreiben Sie auch die Produkte ausführlich. Damit können Sie Besucher und Suchmaschinen anlocken. Datenblätter vermitteln dem Kunden Detailangaben. Je mehr Kundenfragen Sie bei der Produktpräsentation beantworten, desto weniger Anfragen werden per E-Mail oder per Telefon gestellt werden.

2. Lassen Sie Ihre Kunden Produkte kommentieren und bewerten

Binden Sie Ihre Kunden auch ein und lassen Sie diese die Produkte kommentieren und bewerten. Auch die Möglichkeit einer Empfehlung über Twitter und Facebook in einer Shop-Software sollte überprüft werden.

3. Starten Sie nicht gleich mit allen Produkten – Hauptsache Sie sind präsent

Die Produkteingabe eines grossen Warensortiments kostet Zeit. Vielleicht können Sie auch schon mit einer Auswahl an Produkten mit Ihrem Onlineshop an den Start gehen – Hauptsache, Sie sind mit Ihrem Warenangebot präsent.

4. Bieten Sie eine Suchfunktion an

Viele Kunden suchen ein Produkt nicht über die Navigation sondern über den Produktnamen. Auch müssen Sie mit Tipp- und Rechtschreibfehler bei der Sucheingabe rechnen. Bieten Sie deshalb eine intelligente Suche an, die Ihren Shopbesucher bei der Suche nach dem gewünschten Produkt unterstützt.

5. Usability überprüfen

Die Usability ist ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor. Nur ein Kunde, der mit dem Onlineshop zurechtkommt, wird kaufen. Die anderen werden dann mit einem Mausklick zu einem anderen Anbieter wechseln.

6. Optimierung der Eingabeformulare

Es gilt die Regel: so wenig Eingabefelder wie möglich. Sollte der Kunde bereits schon in Ihrem Shop gekauft haben, dann können Sie ihn auch mit vorausgefüllten Formularfeldern unterstützen und den Kaufprozess beschleunigen.

7. Kurze Servicezeiten

Die Kunden erwarten kurze Service-Reaktionszeiten. E-Mail-Anfragen sollten deshalb schnell beantwortet werden. Bei Fragen kann auch ein telefonischer Support den Kunden unterstützen.

8. Versandkosten

Ein wichtiger Faktor sind auch die Versandkosten. Ab einem Bestellwert von 20 Euro fallen zum Beispiel bei Amazon keine Versandkosten mehr an.

9. Setzen Sie auf Suchmaschinenmarketing und -optimierung

Suchmaschinen bringen Besucher. Deshalb sollten Sie versuchen mit Ihrem Angebot weit oben im natürlichen Suchindex gelistet zu sein. Auch Werbung mit AdWords kann sich lohnen.

10. Werben über E-Mail-Marketing

Bauen Sie sich einen E-Mail-Verteiler auf. E-Mail-Adressen können Sie über Ihre Webseite sammeln. Auch Standalone-Kampagnen, Gewinnspiele, Anzeigen in Newsletter können unterstützen. Weitere Tipps von Torsten Schwarz finden Sie unter http://www.marketing-boerse.de/Fachartikel/details/eMail-Adressen/10048

11. Werben über Bannerwerbung

Um den Shop bekannt zu machen, muss ein gewisser Werbedruck erzeugt werden. Klassische Werbebanner auf zielgruppenrelevanten Webseiten bringen Sie weiter.

12. Werben über Affiliates

Wer online etwas verkaufen will, kommt um Affiliate-Marketing nicht herum. Wer so wirbt, geht kein Risiko ein, da Provisionen nur beim Kauf anfallen.

13. Online-Marktplätze nutzen

Das prominenteste Beispiel dafür ist wohl eBay. Das Unternehmen hat sich von einem C2C- Flohmarkt zu einer B2C-Plattform mit Neuware von kommerziellen Händlern entwickelt. Auch Amazon hat sich in diese Domain vorgewagt und bietet mit „Marketplace“ und „z-Shops“ für Unternehmen und Privatpersonen einen Marktplatz an. Es gibt aber noch zahlreiche andere Beispiele: guenstiger.de, billiger.de, preissuche.de, electronicscout24.de

14. Geschenkgutscheine

Geschenkgutscheine werden auch gerne zur Kundenbindung und Neukundengewinnung eingesetzt. Vielleicht passt diese Massnahme auch gut zu Ihrem Shop?

15. Mobil aktiv werden

Laut Bitkom steigt der Smartphone-Absatz im Jahr 2011 in Deutschland um 36 Prozent auf 10,1 Millionen Stück. Falls Ihre Zielgruppe mobil aktiv ist, sollten Sie Ihre Aktivität im Mobil-Bereich überdenken. Otto hat für seine Innovationen den EDDI-Award überreicht bekommen.

16. Gütesiegel schaffen Vertrauen

76 Prozent der Verbraucher halten Gütesiegel beim Onlineshopping für wichtig (Studie der Initiative D21). Mit einem Shop-Gütesiegel können Sie dem Kunden mehr als nur Daten- und Liefersicherheit bieten und es kommt weniger zu Kaufabbrüchen. So haben sich bereits über 10.000 Shops bei Trusted Shops zertifizieren lassen http://www.trustedshops.de/.

17. Setzen Sie auf eine gute Shop-Software

Eines der wichtigsten Kriterien ist die Auswahl der Shop-Software. Bevor Sie sich entscheiden, sollten Sie diese zuerst kritisch prüfen. Ein späterer Umstieg ist häufig mit viel Aufwand verbunden.

18. Rechnungsabwicklung

Für einen Shop benötigen Sie einen sicheren Zahlungsablauf. Hier finden Sie Anbieter:
http://www.marketing-boerse.de/Marktuebersicht/details/ePayment/9295

19. Mit Webcontrolling Angebot optimieren

Geeignete Software finden Sie unter: http://www.marketing-boerse.de/Marktuebersicht/details/Web-Controlling/9296

20. Offline-Massnahmen

Ihr Onlineshop kann auch mit klassischen Marketing-Massnahmen unterstützt werden. Überlegen Sie, welche Massnahmen für Ihren Shop sinnvoll sind. So setzt zum Beispiel zalando.de auch auf Fernsehspots.

21. Technische Voraussetzungen

Ein Shop mit langen Ladezeiten schreckt ab und verscheucht eher die Kunden. Achten Sie darauf, dass Ihr Shop nicht nur zu Normalzeiten reibungslos läuft sondern auch zu Stosszeiten nach dem Newsletter-Versand. Quelle: marketing-boerse.de

Drei Shop-Referenzen von gestaltungen.ch
http://schmuck-werkstatt.ch/
http://www.musik-gillhaus.de/
http://www.mueller-parkett.ch/

Facebook, Twitter, XING und Co. als Kommunikationskanal

06.06.2011News

Soziale Medien wie Facebook, XING und Twitter bieten enormes Potenzial für den Aufbau von langfristigen Kundenbeziehungen. Voraussetzung ist, dass man den Einsatz der Netzwerke sorgfältig plant, den Dialog mit den Kunden nicht scheut und immer aktuell bleibt.

Globale Unternehmen haben die Möglichkeiten des sozialen Netzwerks für Aufbau und Pflege von Kundenbeziehungen noch nicht entdeckt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Im November und Dezember 2010 wurden die Facebook-Auftritte der 50 weltweit bedeutendsten Marken untersucht.

Das Ergebnis war: Fünf der Top-Marken waren auf Facebook überhaupt nicht präsent. Von den weiteren 45 Marken wurden 89 Prozent aller Nutzer-Einträge nicht beantwortet. Insgesamt wurden im Rahmen der Studie rund 1.000 Facebook-Einträge und knapp 61.000 Antworten untersucht. Nur 11 Unternehmen beantworteten mehr als einen Nutzer-Eintrag. Nur in 15 Prozent der Antworten wurde der Nutzer zum weiteren Dialog animiert und in 17 Prozent der Antworten mit Namen angeschrieben.

Angst vor Feedback
Viele Unternehmen scheinen das Feedback der Nutzer zu fürchten: Mit einer Ausnahme haben alle Top-Marken ihre Pinnwand mit einem Filter versehen. Sieben der analysierten Top-Marken haben ihre Pinnwand so eingestellt, dass nur das Unternehmen darauf Nachrichten publizieren kann, nicht jedoch die Nutzer. Nur ein einziges Unternehmen hat alle Einträge offengelegt.

Als wesentlichen Grund für die Zurückhaltung der Unternehmen sehen die A.T. Kearney-Experten die Angst vor einem Kontrollverlust. Positive Resonanz bekommen auf Facebook jene Unternehmen, die aktiv eine Verbindung zum Nutzer aufbauen. Das erfordert allerdings entsprechende finanzielle und personelle Ressourcen.

Direkter Kontakt zu den Kunden
Die Untersuchung zeigte auch, welche Art von Netzwerkaktivitäten bei den Kunden besonders beliebt waren, nämlich Werbe-Einträge, in denen mögliche Gewinne, Rabatte oder andere Vergünstigungen und Zusatzleistungen angeboten wurden. 75 Prozent solcher Unternehmenseinträge erhielten ein «Like». Die geringste Aufmerksamkeit erhielten rein informative Einträge.

Besonders erfolgreich sind Aktivitäten, die eine emotionale Brücke zum Nutzer schlagen. So setzen Unternehmen ganz bewusst auf das Bedürfnis nach Nostalgie und den Wunsch, zu Menschen, Produkten oder Veranstaltungen aus früheren Lebensphasen zurückzufinden.

Andere fordern die Nutzer direkt auf, ihre Meinung abzugeben, etwa zu neuen Produkten oder Anwendungen. Bewährt hat sich ausserdem, über den Facebook-Auftritt den Nutzer an gemeinnützigen Projekten zu beteiligen. Wichtig sind jedenfalls spannende Inhalte und die Möglichkeit zum Mitmachen. Dabei müssen die Aktionen nicht immer direkt mit dem Unternehmen und seinen Produkten zu tun haben.

Wichtig: Dialogpartner ernst nehmen
Um nicht die Kontrolle zu verlieren oder in Fallen zu trappen, muss man sich über die Netzwerke, die man nutzt genau informieren, d.h. über Zielgruppen und Kommunikationsmechanismen. Positive wie negative Meinungen reichen heute weit über persönliche Kontakte hinaus und werden lange Zeit gespeichert. Jede Konsumentenäusserung wird im Internet gleich von hunderten oder tausenden von Internetnutzern gelesen.

Die Konsumenten sind im Internet gleichberechtigte Kommunikationspartner gegenüber Unternehmen und anderen Konsumenten. Da die Internetnutzung orts- und zeitunabhängig ist, können viele Personen an der Kommunikation teilnehmen, was zu einem Schneeballeffekt führen kann, mit positiven oder negativen Folgen für ein Unternehmen.

Natürlich werden Internetmedien auch immer wieder missbraucht für negative Meinungsäusserungen, die einem Unternehmen oder einer Personen schaden sollen. Unfairness wirkt immer negativ. Das Unternehmen muss sich die Möglichkeit vorbehalten, ehrverletzende oder anstössige Kommentare zu löschen. Am besten verfasst man schriftliche Richtlinien für die Beteiligung an Aktionen oder Blogs, allenfalls integriert in Geschäftsbedingungen, die man leicht herunterladen kann. Quelle: managementpraxis.ch

Social Media in Ihrer Firma

16.05.2011News

Wir sagen Ihnen, warum Sie Facebook & Co. nicht einfach ignorieren sollten, denn auch mit Social Media lassen sich Umsätze erzielen.

Über 600 Mio. Nutzer hat die Social Networking Site Facebook und ist damit Europas Website Nummer 3. Ein Potenzial, das Unternehmen nicht einfach ignorieren sollten. Das über Social Networking Sites erreichte Marktvolumen ist bereits beachtlich: Weltweit soll der Anteil am E-Commerce bis 2015 von 5 auf 30 Mrd. Dollar steigen. Mittlerweile gräbt Facebook einigen Firmenwebsites ohne E-Commerce-Angebot wichtigen Traffic ab; es gibt Tendenzen, die Firmenwebsite ganz gegen einen Facebook-Auftritt einzutauschen. 84% der 100 weltweit wertvollsten Unternehmen nutzen mindestens eine Social Media Plattform, 2009 waren es 79%.

Nützliche Social-Media-Links
Aber nicht nur Facebook konnte bei diesen Unternehmen um 13% zulegen, auch Twitter (18%) und YouTube (14%) haben weltweit enorme Zuwächse erfahren. Das Potenzial ist riesig, doch für konkrete Massnahmen fehlen kleinen wie grossen Firmen die Ideen und Ressourcen. Denn die im Vergleich zu Plakat- oder Inseratewerbung geringeren Streuverluste zwingen zu ganz konkreten Zielvorgaben, z.B. 1‘000 Fans in einem Monat.

Kreativität ist gefragt. 85% der Firmen wollen mit Fanpages von Facebook die Markenloyalität sowie das Wissen über die Kunden steigern. Wird das Unternehmen gut bewertet, dient das auch dem Ranking in den Suchmaschinen. Positive Kommentare von Twitter, Facebook, YouTube und Blogs sorgen für Backlinks, die Website kommt so bei den Suchmaschinen weiter nach vorn.

Was bringt der Like-Button?
Erfolgreiche Brands wie Toblerone konnten mit zahlreichen Kampagnen 1‘938‘047 Fans über Facebook generieren. Die Konversionsraten von Facebook- Shops sind vergleichbar mit anderen E-Commerce- Angeboten und erreichen bis zu 4 Prozent. Eine klare Strategie, ein Konzept und eine gute Betreuung mit unterhaltsamen Inhalten sichern den Erfolg. Unternehmen behalten so die volle Kontrolle über ihre Marketing-Massnahmen.

Facts-Box
Social Media Schweiz (2.5 Mio. Nutzer)
* 62% der Schweizer Unternehmen betreiben aktiv Social Networking
* 45% der Schweizer Firmen nutzen Facebook
* 28% nutzen Twitter oder YouTube
* 92% der Konsumenten vertrauen Empfehlungen von Freunden, 14% vertrauen der Werbung. Quelle: globonet.ch

5 Fehler bei Adressgewinnung

16.05.2011News

Autor: Torsten Schwarz, Direktlink: absolit.de

Dass man für E-Mail-Marketing eine Einwilligung benötigt, hat sich inzwischen herumgesprochen. Wie diese Einwilligungen am besten gewonnen werden, jedoch nicht. Noch immer werden viele Fehler gemacht.

1. Gar keine Strategie
Der häufigste Fehler ist noch immer, dass viele Unternehmen keine systematische Vorgehensweise haben, um gezielt neue E-Mail-Adressen zu gewinnen. Wie wichtig der Auf- und Ausbau des Onlineverteilers ist, scheint noch nicht zu allen Geschäftsführern durchgedrungen zu sein. Auch wissen viele nicht, dass man nicht einfach die Kontaktdatenbank nehmen darf und dann munter drauf los mailen kann. Wer keine wasserdichte Einwilligung hat, riskiert Abmahnungen.

2. Nur offline
Oft wird der Fehler gemacht, nur auf klassische Wege der Leadgenerierung zu setzen. Das ist schade, denn immer mehr potenzielle Kunden nutzen das Web, um sich schlau zu machen. Diese Kunden sollten Sie online zur Herausgabe ihrer „digitalen Visitenkarte“ – nämlich der E-Mail-Adresse bringen. Am einfachsten und bequemsten ist das online auf der Homepage.

3. Nur online
Umgekehrt gibt es Online-Profis, die gar nicht mehr wissen, dass es auch noch ein echtes Leben gibt. Nutzen Sie jeden persönlichen Kontakt, um E-Mail-Adressen zu gewinnen. Fragen Sie beim Telefongespräch, beim Messebesuch oder bei Veranstaltungen. Nutzen Sie Anzeigen, Postkarten und Kataloge, um auf Ihren E-Mail-Newsletter hinzuweisen.

4. Nicht sichtbar
Wer nur im Kleingedruckten auf den Newsletter hinweist, kann lange warten. Gleiches gilt, wenn auf der Homepage erst zweimal geklickt werden muss, bevor man zum Registrierungsformular kommt. Am besten ist gleich auf der Startseite ein unübersehbares Fenster, in das die E-Mail-Adresse eingetragen werden kann.

5. Kein Mehrwert
Warum soll ich meine E-Mail-Adresse angeben? Welche Informationen erwarten mich konkret? Was bringt mir das? All das sind Fragen, die sich jemand stellt, bevor er sich schon wieder in einen neuen Verteiler einträgt. Fragen Sie mal einige Ihrer Empfänger, was sie an Ihren E-Mails am meisten schätzen. Genau das kommunizieren Sie dann als überzeugendes Nutzenargument sowohl auf der Homepage als auch im persönlichen Gespräch. Quelle: absolit.de

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