online Marketing

Quelle: Torsten Schwarz, absolit.de

Was hat sich bei Facebook und Twitter bewährt? Was ist wichtig im Mobile Marketing? Was sind Customer Journey, Retargeting und Realtime Bidding? Hier versuche ich zusammenzufassen, wo für Online-Marketer Handlungsbedarf besteht und wo nicht.

Immer mehr Mediennutzungszeit verlagert sich von offline nach online. Entsprechend werden Marketingbudgets von offline nach online verschoben. Online-Marketing jedoch ist in ständiger Bewegung. Wer nicht informiert ist, investiert falsch. Daher ist es wichtig, hier die aktuellen Entwicklungen zu kennen.

Social Web wird suchmaschinen-relevant
Suchmaschinen sind und bleiben die wichtigsten Neukunden-Lieferanten. Wer jedoch in Googles Trefferlisten vorne steht, entscheidet nicht mehr allein die Reputation der Seite im Web. Zunehmend wird die Beliebtheit der Seite im Social Web in den Algorithmus mit einbezogen. Machen Sie Seiten, die so gut sind, dass sie in Facebook, Twitter und Google+ weiterempfohlen werden.

Zunahme der Kommunikationskanäle
Das Leben von Marketingmanagern wird nicht leichter. Waren es gestern Homepage, Newsletter und Blog, so kommen heute weitere Kanäle dazu. Sie stehen also nicht nur unter Druck, relevante Inhalte zu liefern, sondern müssen gleich auch noch selbst dafür sorgen, dass diese Inhalte in alle Kommunikationskanäle gebracht werden. An Facebook, Google+ und Twitter führt kein Weg mehr vorbei. Youtube, Xing und LinkedIn sind ebenfalls empfehlenswert.

Rückkanal Social Web wird wichtiger
Nicht nur, dass Sie die Kanäle bedienen müssen – Sie sollten auch Zeit für den Dialog mit Ihren Fans und Followern einplanen. Genau wie Sie ja auch ans Telefon gehen, wenn jemand bei Ihnen anruft, beantworten Sie auch im Social Web Anfragen. Anders als im Callcenter sieht es nämlich die halbe Welt, wenn Ihre Kunden massenhaft unzufrieden sind. Aber es gibt einen viel wichtigeren Grund: Was Sie im Social Web über Ihre Produkte erfahren, erspart Ihnen eine Menge teurer Marktforschungsstudien.

Ortsbezogene Handywerbung
Mit der Verbreitung von Smartphones und Flatrates kommt auch die Nutzung des Handies als persönlicher Tippgeber: Gibt es interessante Shops oder Restaurants in der Nähe? Foursquare und Facebook verraten, wo meine Freunde sind. Google und Qype sammeln Bewertungen und Groupon verteilt Gutscheine. Wenn Ihr Business an einen Ort gebunden ist, dann sollten Sie ganz schnell Ihren Eintrag „claimen“ und ergänzen.

Bewertungen ernst nehmen
Wer geht heute noch in ein Hotel, ohne vorher bei Holidaycheck oder Trustyou nachzusehen? Wer vertraut sich einem Arzt an, ohne bei Jameda dessen Bewertung anzusehen? Sobald die Tonalitätsanalyse aus den Kinderschuhen wächst, wird auch das Social Web eine wertvolle Quelle, um von den Erfahrungen anderer Kunden zu profitieren. Für Unternehmen heißt das: Wenn Produkte und Werbeversprechen nicht den Kundenerwartungen entsprechen, wird das für alle sichtbar. Wenn Sie einen Vorgeschmack bekommen wollen, tippen Sie einmal ein paar bekannte deutsche Marken bei Amplicate.com ein.

Relevante Botschaften senden
Was beim E-Mail-Marketing bereits Standard ist, setzt sich auch bei Social Media Marketing durch: Relevanz. Niemand interessiert sich dafür, wenn Sie in Twitter nur täglich „Guten Morgen“ und „Schönen Abend noch“ sagen. Wer seine Facebook-Seite als billige Werbeschleuder missbraucht, wird aus der Timeline verbannt oder verliert seine Fans komplett.

Customer Journey und Retargeting
Wer erfolgsbasierte Onlinewerbung bucht, konzentriert sich oft viel zu sehr auf den letzten Klick, bevor gekauft wurde. Zunehmend setzt es sich durch, alle Werbemittel entlang des oft langen Entscheidungsprozesses zu berücksichtigen. Technisch ist es heute möglich, den Weg vom ersten Sichtkontakt eines Werbebanners über die Informationssuche bis zum finalen Bestellklick in einer Textanzeige zu messen. Gezielt können auch „Beinahe-Käufer“ angesprochen werden. Wer gestern Abend im Online-Shop nach Joggingschuhen suchte, bekommt diese heute per E-Mail oder auf einem Banner angeboten.

Realtime Bidding
Bisher wurden nur Textanzeigen versteigert, bald wird das auch bei Bannern zum Standard. Die Systeme vergleichen blitzschnell, welcher Banner für welchen Nutzer am besten passt und welcher Preis angemessen ist. So profitieren alle: Nutzer sehen interessantere Banner, Werbeplatzanbieter holen mehr aus ihren Bannerplätzen heraus und Werbetreibende bekommen mehr echte Interessenten für weniger Geld.

11 Tipps: Werbetexte

14.09.2011News

Starttipps für zündende Werbetexte.

Zeitdruck und ein gähnend leerer Monitor kombiniert mit dem Wunsch, etwas wirklich Aussergewöhnliches zu texten – da kann es schnell zur Schreibblockade kommen. Doch keine Sorge: gestaltungen.ch textet gerne für Sie, testen Sie uns jetzt!

1. Warten Sie nicht auf die grosse Inspiration.
Wer gleich den grossen Wurf hinlegen will, macht sich selbst das Texten schwer. Keine Textzeile, kein Wort wird Ihnen gut genug klingen, um überhaupt notiert zu werden. Und Ihr weisses Blatt Papier wird auch nach Stunden noch weiss bleiben.

2. Am Anfang ist es egal, was Sie schreiben.
Notieren Sie einzelne Textpassagen oder Worte, die Ihnen gerade durch den Kopf gehen. Hauptsache, Sie bringen Ihren Computer oder Stift in Schwung. Keine Sorge: Ihr Output wird mit jeder Idee, die Sie notieren, besser.

2. Beginnen Sie mit etwas Einfachem.
Das Wichtigste ist, dass Sie überhaupt anfangen zu schreiben. Das mechanische Arbeiten wird Ihre Ideen beflügeln.

3. Schreiben Sie so, als würden Sie zu einem guten Bekannten sprechen.
Wenn Sie zum Beispiel eine Autoanzeige texten möchten, stellen Sie sich vor, Sie müssten das Auto Ihrem Kollegen bei einem Essen erklären. Notieren Sie ganz locker und mit einfachen Worten, wie Sie ihm das Auto schmackhaft machen würden.

4. Schreiben Sie Werbebriefe wie einen Brief an Ihren besten Freund.
Vergessen Sie, dass Hunderte oder Tausende Ihren Serienbrief lesen werden, denn jeder einzelne Brief wird von einer Person gelesen. Ganz individuell. Schreiben Sie deshalb persönlich von Mensch zu Mensch und überlegen Sie:
– Was könnte Ihr Freund oder Ihre Freundin besonders interessieren?
– Wie kann er oder sie von Ihrem Angebot am meisten profitieren?

5. Vergessen Sie zunächst alles, was Sie an Inhalten unterbringen wollen.
Ignorieren Sie am Anfang die vielen Details, die Ihr Text unbedingt enthalten soll, denn dies blockiert nur Ihren Schreibfluss. Der Text wird dadurch zu sachlich, zu unemotional, zu langweilig. Falls überhaupt nötig, können Sie diese Punkte später immer noch einfügen.

6. Beschreiben Sie Ihr Produkt.
Ein guter Weg, mit dem Werbetexten zu beginnen, ist, einfach nur das Produkt zu beschreiben. Stellen Sie es – wenn es nicht gleich ein ganzes Auto ist – vor sich auf den Schreibtisch und machen Sie eine Liste der Produkteigenschaften: Farbe, Grösse, Materialien usw. Suchen Sie dann nach einem Schlüsselbegriff, der das eine oder andere Detail anschaulich beschreibt. Angenommen, Ihr Schlüsselbegriff ist «schmal». Schreiben Sie das Wort aufs Papier und notieren Sie alle Vorteile, die damit verbunden sind, wie tragbar, kompakt, leicht, handlich, passt in jede Westentasche usw.

7. Listen Sie die Vorteile für den Käufer auf.
Machen Sie eine Liste der Vorteile, die Ihr Produkt oder Service dem Kunden bietet. Stellen Sie dabei den Nutzen aus Kundensicht in den Mittelpunkt. Oder – im Umkehrschluss – was Ihrem potenziellen Kunden alles entgeht, wenn er Ihr Angebot NICHT nutzt (Wegfall von Zinsvorteilen, Produkt ist nicht mehr verfügbar usw.).

8. Beschreiben Sie, was Sie an Ihrem Angebot am meisten begeistert!
Wenn Sie Ihre Leser begeistern wollen, müssen Sie selbst begeistert sein. Beginnen Sie Ihren Text mit einer Beschreibung, was Sie am neuen Produkt oder Angebot am meisten beeindruckt. So kommt automatisch mehr Begeisterung in Ihren gesamten Text. Ihr enthusiastischer Schreibstil wird sich dann auch auf die anderen, vielleicht nicht ganz so faszinierenden Details übertragen.

9. Beginnen Sie mit der Überschrift.
Versuchen Sie aus Ihrem stärksten Produktvorteil eine Überschrift zu formulieren. Probieren Sie das Gleiche auch mit den anderen Vorteilen, die Sie aufgelistet haben. Schreiben Sie jede Überschrift auf, die Ihnen dazu in den Sinn kommt, und wählen sie danach die beste aus. Damit ist auch klar, womit Ihr Text beginnen sollte: mit der Auflösung Ihrer Überschrift. Nehmen Sie diesen «Anreisser» auf und lassen ihn wie einen roten Faden durch Ihren Text laufen. Tipp: Werfen Sie Ihre anderen Überschriften nicht in den Papierkorb. Sie eignen sich vielleicht als Zwischenüberschriften.

10. Schreiben Sie schnell, korrigieren Sie später.
So halten Sie Ihren kreativen Schreibprozess in Schwung. Alles bleibt im Fluss. Die Gedanken und Sätze knüpfen aneinander an und zwingen förmlich zum Weiterlesen. Hinterher können Sie immer noch das eine oder andere Wort austauschen, Wortwiederholungen ausmerzen oder einen Absatz noch einmal völlig umschreiben. Selbst wahre Meister redigieren ihre Texte fünf- bis sechsmal, bevor sie wirklich damit zufrieden sind.

11. Wenn es Ihre Zeit erlaubt, schlafen Sie darüber.
Frisch ausgeruht lesen Sie Ihren Text am nächsten Morgen wie jemand, der ihn zum ersten Mal sieht. Fast so wie Ihre Zielgruppe. Finden Sie Ihren Text dann immer noch gut, dann ist er es meistens auch. Wenn nicht, überarbeiten Sie ihn noch einmal. Es lohnt sich. Quelle: post.ch

9 Tipps: Werbebriefe

14.09.2011News

Tipps für Werbebriefe, die etwas bewegen.

Von allen Bestandteilen eines Mailings hat der Brief die grösste Chance, von A bis Z gelesen zu werden. Und selbst wenn er vom Empfänger nur überflogen wird, vermittelt er ihm dennoch das Signal, eine persönliche Botschaft zu erhalten. Ein guter Werbebrief ist glaubwürdig, orientiert den Leser respektive die Leserin und löst eine Handlung aus – das Ziel jeder Direct-Marketing-Aktion.

1. Versetzen Sie sich in die Situation Ihrer Zielperson.
Gewöhnlich holen die Empfänger Ihres Mailings die Post aus dem Briefkasten, sichten sie kurz und entscheiden sehr schnell, welche Sendungen es Wert sind, näher betrachtet zu werden und welche nicht. Ganz anders ist die Situation, wenn die Adressaten Unternehmen sind. Die Ansprechpartner erhalten die Post in der Regel bereits geöffnet.

2. Gestalten Sie das Couvert so, dass es geöffnet wird.
Bei Unternehmen können Sie ruhig Ihr gewöhnliches Geschäftscouvert verwenden, da wie erwähnt die Post schon geöffnet wird, bevor sie der Empfänger gesehen hat. Ebenso bei Privatpersonen, die bereits Ihre Kunden sind. Anders sieht es aus, wenn Sie neue Kunden gewinnen möchten. Ob hochwertiges Papier, Sondermarke, bunt oder ausgefallenes Format – entscheidend ist, dass Sie a) keine falschen Erwartungen wecken und b) bei der Zielgruppe Aufmerksamkeit erregen. Tipps und Tricks zum Gestalten von Couverts kennt gestaltungen.ch

3. Bringen Sie Ihre Empfänger dazu, den Brief zu lesen.
Diese Hürde ist allerdings sehr hoch. Innert 3-4 Sekunden nimmt die Leserin optische Eindrücke auf und entscheidet, ob sie den Brief liest oder nicht. Oft werden Briefe geöffnet und dann nach einem flüchtigen Blick doch in den Papierkorb geworfen.

4. Ziehen Sie die Leserin mit der Headline in den Brief hinein.
Stellen Sie den Nutzen und nicht die Produktvorteile ins Zentrum. Denn niemand will wissen, was Ihr Produkt kann, was es dem Käufer persönlich bringt, jedoch schon.

5. Stellen Sie einen Bezug zur Leserin her.
In welcher Verfassung ist Ihre Leserin jetzt? Innert weniger Sekunden kam sie zum Schluss: Dieses Angebot könnte für mich interessant sein, mal sehen, was die mir zu sagen haben. Es gilt also nun, die richtigen Signale zu senden. Stellen Sie zum Beispiel einen Bezug zu ihr her, indem Sie von den Wünschen, Nöten und Bedürfnissen der Leserin sprechen.

6. Machen Sie einen starken Abgang.
Im Briefabschluss geben Sie nochmals so richtig Gas. Hier sagen Sie Ihrer Leserin, wie sie von Ihrem Angebot profitieren kann und was sie konkret tun soll.

7. Erfüllen Sie Ihre Versprechen.
Wenn Ihre Adressatin auf Ihr Mailing reagiert, dann tun Sie alles, um ihre Erwartungen zu erfüllen oder gar zu übertreffen. Wenn sie angerufen werden will, dann rufen Sie an. Wenn sie Prospektmaterial bestellt, dann verschicken sie es mit einem aktivierenden Begleitbrief.

8. Fassen Sie nach.
Wenn die Zielgruppe sehr eng gesteckt war und das Angebot eine hohe Relevanz aufweist, ist es sinnvoll, bei Nichtreagierenden nachzufassen. Ein Anruf lohnt sich vor allem auch dann, wenn Sie Muster oder Unterlagen verschickt haben. Nicht nur, um die Empfänger zu aktivieren, sondern auch, um mehr über deren Bedarfszeitpunkt zu erfahren und so den nächsten Kontaktzeitpunkt exakt terminieren zu können. Fragen Sie zum Beispiel: «Sie haben sich für das Produkt XY interessiert. Wie weit sind Sie bei Ihrer Entscheidung?» Nachfassen können Sie natürlich auch per Mailing. Tipps hierfür kennt gestaltungen.ch

9. Lassen Sie immer ein Türchen offen.
Wenn die Zielgruppenselektion gut war, werden unter den Nichtreagierern auch viele sein, die zwar Interesse haben, bei denen jedoch der Zeitpunkt für den Kauf noch nicht reif war. Diese Gruppe ist für Sie hochinteressant. Bieten Sie deshalb auf dem Response-Element immer auch die Option zum Ankreuzen: «Ja, ich bin grundsätzlich interessiert. Bitte halten Sie mich auf dem Laufenden.» Quelle: post.ch

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