9 soziokulturelle Schlüsseltrends

1. Offline-Trend: Der neue Reiz der Unerreichbarkeit. Immer mehr Menschen schalten ab und wollen keine 24 Stunden am Tag mehr erreichbar sein. Im gleichen Zuge wie die zunehmende Vernetzung steigt der Wunsch nach einer Auszeit aus dem Information Overload, nach Ruheinseln und Rekreationsräumen.

2. Soft-Kapitalismus. In der globalen Krise entstehen eine neue Weltordnung und ein neues Wertesystem. Anhand der Kondratjew-Zyklen erklärt Matthias Horx den Hintergrund der Krise und beschreibt, welche produktiven Innovationen in Zukunft zu einem neuen Aufschwung führen werden.

3. Kreazipation. Das Bürgerengagement in der Netzwerkgesellschaft. Sozial engagierte Menschen möchten sich heute nicht mehr «für eine gute Sache opfern», sie suchen nach Selbsterfahrung, Mitbestimmungsmöglichkeiten und Anerkennung.

4. Bio-Yourself. Die Mikro-Ökologisierung des urbanen Lebensraums. Das omnipräsente Angebot an Bio-Produkten und die steigende Anzahl an Lebensmittelskandalen sorgen bei den Konsumenten für Zweifel an der Glaubwürdigkeit und Authentizität der Waren – immer mehr Menschen bauen daher ihr Essen lieber selbst an.

5. Biedermeier-Bolschewismus. Das linke Lebensgefühl avanciert zum Kleinbürger-Trend. Das linke Lebensgefühl kehrt zurück und paart sich mit dem Kleinbürgerlichen – die Autoren beschreiben, warum der Biedermeier-Bolschewismus ein generationsübergreifendes Phänomen ist, wer seine Protagonisten sind und welche Motive dahinterstecken.

6. Ich war dabei! Die digitale Selbstvermarktung in der Erlebnisgesellschaft. Nicht das Dabeisein bei einem Event steht künftig im Vordergrund, sondern vielmehr die digitale Aufzeichnung und Verbreitung des Erlebnisses. Die Zukunftsforscher zeigen anhand zahlreicher Beispiele, wie die Technikaffinität unser Freizeitverständnis verändert.

7. Club Couture. Die neue Ausschluss-Kultur. Trotz der Sehnsucht nach einem individuellen Lebensstil wächst gleichzeitig der Wunsch nach Orientierung und Zugehörigkeit. Genau diese Lücke füllen Clubs, die eine exklusive Gemeinschaft schaffen und damit künftig materielle Prestigegüter ablösen.

8. Franchising Future. Die Werterevolution im Subunternehmertum. Franchiseunternehmen sind ungeachtet konjunktureller Flauten zu einem wichtigen Standbein der Wirtschaft geworden, die Zahl der Franchisenehmer wächst überdurchschnittlich. Die Franchise-Szene überzeugt mit neuen Konzepten, besserem Service, individuelleren Lösungen und hohen Qualitätsstandards.

9. Uniquability: Vom Arbeitnehmer zum Selbstunternehmer. Künftig zählen nicht mehr so sehr die Abschlüsse und Zeugnisse eines Mitarbeiters, sondern die Einzigartigkeit seiner Persönlichkeit, seine «Uniquability», die zum Einstellungskriterium avanciert.

Beste Gruesse
Ralph Wagner
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